CDU Dahle besichtigt Fuelbecker Staumauer
05.05.2011
Die Fuelbecker Talsperre war Ziel einer Exkursion des CDU-Orstverbandes Dahle. 15 Mitglieder und Freunde der Partei ließen sich vom Betriebsleiter der Stadtwerke, Ralf Berlet, durch die Sperrmauer führen. Gerhard Schmiederl begrüßte als Ortsverbandsvorsitzender die Teilnehmer. Zu ihne gehörte auch Helmar Roder, der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke.
Besucher durch Gang zwischen alter und neuer Staumauer geführt
Bei der Sanierung im Jahre 1990 bekam die fast 100 Jahre alte Sperrmauer aus Bruchsteinen eine Dichtwand aus Stahlbeton vorgesetzt, so dass zwischen neuer und alter Mauer ein Gang entstand, der begehbar ist. Für Besucher ist es immer ein großes Erlebnis, wenn sie vom Grund des Sees bis zu Höhe der Krone zwischen beiden Bauwerken durchgehen können und dabei Erklärungen seitens der Stadtwerke-Mitarbeiter erhalten.
Innenstadt und Rahmede könnten ein Jahr versorgt werden
Die Staumauer ist 27 Meter hoch und 157 Meter lang. Das Fassungsvermögen wird mit 700.000 Kubukmetern angegeben. Die Bewohner der Rahmede und Innenstadt könnten laut Ralf Berlet ein Jahr lang aus diesem Reservoir mit Trinkwasser versorgt werden.
Erbaut zum Antrieb von Draht- und Hammerwerken bei Niedrigwasser
Ursprünglich wurde die Talsperre im Jahr 1893 durch die Wassergenossenschaft Rahmede gebaut, um Draht- und Hammerwerke in der Rahmede anzutreiben, weil Teiche im Sommer zu wenig Wasser führten. Später wurde Sie als Trinkwassertalsperre Eigentum der Stadt und ging 1994 in den Besitz der Stadtwerke über.
Prüfung ergab: Kein Tropfen dringt durch die Mauer
Auf drängen der Bezirksregierung wurde die Mauer zwanzig Jahre nach der Sanierung untersucht. Das zufriedenstellende Ergebnis: Kein Tropfen Wasser dringt durch die 60cm dicke Stahlbetonmauer.
Bericht: WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU / HEINZ LINKE







