Entscheidung über den Burgaufzug naht
15.03.2010
„Das erleben wir nicht mehr" - das war der Tenor bei „Gute Laune", als Uwe Scholz dort gestern Nachmittag über den geplanten Aufzug zur Burg referierte. Der CDU-Fraktionsvorsitzende ließ diese Skepsis nicht gelten: Noch in diesem Jahr werde die Entscheidung fallen. Sei sie positiv, werde so schnell wie möglich mit dem Bau begonnen. „2013 muss er dann fertig sein", sagte der Unionspolitiker und erinnerte daran, dass es sich um ein Regionale-Projekt handele und dass deshalb bei der Realisierung Fristen zu wahren seien.
Senioren wichtige Touristen-Gruppe
„Alte Leute bringen doch kein Geld" - diesem Zwischenruf widersprach Scholz ganz entschieden. Untersuchungen zum Thema Bustourismus hätten ergeben, dass jeder der Teilnehmer einer Tagestour 15 Euro am Zielort ausgebe. Gerade Reiseunternehmer hätten ihre Bereitschaft bekundet, Altena sehr viel öfter als bisher anzufahren, wenn für ihre meist älteren Kunden endlich ein bequemer Zugang zur Burg geschaffen werde. Dann seien 140 000 Besucher pro Jahr realistisch - „das wären so viele wie im Hagener Freilichtmuseum", wusste der CDU-Sprecher.
Touristen im Sinne der Einzelhändler durch die Stadt führen
Ganz wichtig sei, dass die Burgbesucher nicht mehr - wie bisher - am Langen Kamp ankämen. „Das ist schon immer unser Dilemma gewesen", sagte der CDU-Mann. Die Lennestraße werde sich nur dann erholen, wenn die Mehrzahl der Gäste dorthin geleitet werde.
Skeptisch waren sie Senioren auch, als es um den Radweg durchs Lennetal ging. Scholz: „Der kommt" - schließlich seien die Pläne fix und fertig.
von Thomas Bender / Altenaer Kreisblatt







