Bürgermeister Hollstein zeigt auf MV "Perspektiven für Altena"
23.11.2010
BERICHT & FOTO MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG THOMAS BENDER / ALTENAER KREISBLATT:
20 Tage noch - am 15. Dezember tagt der Regionale-Ausschuss, Verwaltung und Politik erhoffen sich an diesem Tag den dritten Stern für den Burgaufzug. Dessen Bedeutung für die Stadt wurde am Dienstag vom Bürgermeister einmal mehr betont. „Das ist in meinen Augen für die untere Lennestraße der große Wurf", sagte er bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes. Nur so könne die Revitalisierung dieses Teils der Stadt gelingen.
Hollstein möchte sich am Erfolg messen lassen
So weit also nichts Neues. Aber: Erstmals erklärte der Bürgermeister die Angelegenheit öffentlich zur ganz persönlichen Schicksalsfrage: „Ich lasse mich am Erfolg messen", sagte er. Scheitere das Aufzugs-Konzept, „dann glaubt doch hier wohl niemand, dass ich noch einmal als Bürgermeisterkandidat antrete". Hollstein ließ durchblicken, dass ihm genug andere Angebote vorlägen, er habe sich aber bisher ganz bewusst für sein Amt in Altena entschieden: „Hier lebt meine Familie, hier hat meine Partnerin ihre Firma".
Burgaufzug führt zu steigendem Interesse an Immobilien in der Lennestraße
Hollstein gab auch preis, dass sich die Verwaltung gedanklich schon auf die Bauphase des Burgaufzugs vorbereitet: Werde er genehmigt, dann müsse umgehend ein Konzept zur Nutzung der leerstehenden Läden in diesem Bereich her, sagte er. „Wenn der Aufzug in Betrieb geht, dann darf die untere Lennestraße nicht mehr so aussehen wie jetzt". Hollstein erwähnte in diesem Zusammenhang auch, dass das Interesse an Immobilien in der Innenstadt wachse.
Krankenhaus: Patient hat Intensivstation verlassen
In seinen Ausführungen vor den CDU-Mitgliedern ging der Bürgermeister auch auf das Krankenhaus ein und bemühte dabei ein Bild aus der Medizin: Der Patient habe die Intensivstation inzwischen verlassen, die Genesung sei aber noch lange nicht abgeschlossen und Rückfälle könnten vorkommen. Hollstein führte es auf die Proteste im Sommer zurück, dass das Haus jetzt in einem Zustand sei, in dem es „eine Zukunft haben könnte".
Schick: Lob für eine aktive CDU Altena
Der neue Kreisvorsitzende der CDU Mark Thorsten Schick hatte zunächst vor allem Lob für eine sehr aktive CDU Altena parat. Die gute Arbeit würde sich vor allem am Erfolg der durchgesetzten Maßnahmen rund um das Stadtentwicklungskonzept Altena 2015 und den großen Rückhalt der Bevölkerung rund um den Burgaufzug zeigen.
Schick selbst freute sich, dass er die Arbeitskreise "Wirtschaft, Technik, Europa", "Innere Sicherheit" und "Schule und Wissenschaft" reaktivieren konnte. Zur Mitarbeit sind alle Mitglieder aufgerufen. Ein entsprechendes Schreiben soll bald folgen.
Trotz ausbleibender Spenden eine solide Kasse geführt
Zuvor hatte die Stadtverbandsvorsitzende Christel Voßbeck-Kayser die Anwesenden im prall gefüllten Saal der Gastsätte Pilling begrüßt und zeigte Aktivitäten der letzten Monate auf:Drei Viertel der Mitglieder der CDU Altena haben bei der Mitgliederbefragung im Oktober 2010 zur Wahl des neuen Landesvorsitzenden von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Dies zeigt, so die Stadtverbandsvorsitzende,"die CDU Altena ist eine interessierte und lebendige Partei."Die CDU Altena beteiligte sich in großer Zahl an den Unterstützungsaktionen im Sommer zum Erhalt des Krankenhauses. Die jetzt im kleinen Kreis agierende Gruppe mit Geschäftsführer Rentemeister, Förderverein + Mitarbeiter des Krankenhauses genießt unser vollstes Vertrauen. Die Arbeit sollte durch Einzelaktionen nicht gestört werden. Fraktion und Stadtverband der CDU sagen geschlossen "ja" zum Projekt Burgaufzug."Wir stellen uns der Zukunftsaufgabe für unsere Stadt, wir möchten unsere Stadt liebens- und lebenswert mitgestalten. Dies tun wir als Menschen, als Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt." Frank Waßmuth, Schatzmeister der CDU Altena, der laut Kassenprüfer seinen Job wie gewohnt ohne Fehl und Tadel ausführte, stellte seinen Kassenbericht den Mitgliedern vor und berichtete von großen Ausgaben im sogenannten "Superwahljahr 2009". Die Ausgaben wurden komplett durch die Beiträge von Altenaer CDU Mitgliedern und Mandatsträgern aufgefangen. Spenden gab es keine.







